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Besseres Lernen in energieeffizienten Schulen - Leitfaden

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Besseres Lernen in energieeffizienten Schulen

Besseres Lernen in energieeffizienten Schulen

Die Verbesserung der energetischen Qualität von Schulgebäuden ist eine vordringliche Aufgabe für die öffentliche Hand, für Schulträger und Planer. Energieeffizienz führt nicht nur zu geringeren Betriebskosten über den Lebenszyklus einer Schule, sie kann auch dazu beitragen, eine behagliche Schulatmosphäre zu schaffen und darüber hinaus pädagogisch genutzt werden, um den nachhaltigen Umgang mit Energie zu vermitteln. Dieser Leitfaden soll dazu beitragen, eine optimierte Lernumgebung in energieeffizienten Schulen bereitzustellen.

Zu Beginn werden grundlegende Begriffe und Rahmenbedingungen für moderne Schulgebäude erläutert. Im Mittelpunkt steht das Behaglichkeitsgefühl in den Räumen, das als Voraussetzung für effeltives Lehren und Lernen angesehen wird. Es gibt vielfältige Einflussfaktoren auf die Behaglichkeit, die von Gebäudeeigenschaften und verwendeten technischen Lösungen abhängen. Vor allem bedarf es angenehmer Raumlufttemperaturen, einer guten Luftqualität und guter visueller Verhältnisse. Auf diese Bereiche geht der Leitfaden ausführlich ein. So wird etwa der Lüftung in Schulen üblicherweise zu wenig Beachtung geschenkt; schlechte Luft kann aber die Lernfähigkeit erheblich beeinträchtigen. Dieses Problem ist jedoch nicht einfach zu lösen. Eine weitere Herausforderung stellt die Regelung der Raumtemperatur bei unterschiedlichen Nutzungsbedingungen dar. Auch die Beleuchtung ist häufig verbesserungswürdig.

Generell stellt sich die Frage, inwieweit allein die Technik für Energieeffizienz und Behaglichkeit sorgt und welche Rolle den Nutzern zukommen kann und soll. Auf jeden Fall ist Handeln gefragt, wenn es um die Betriebsoptimierung von Anlagen geht. Gezielte Messungen und nachfolgende Maßnahmen haben in Beispielgebäuden erhebliche Energieeinsparungen gebracht. Eine wichtige Schnittstelle zwischen Technik und Nutzer ist auch die Visualisierung von Verbrauchswerten und Zustandsfaktoren, um einerseits überhaupt Einfluss nehmen zu können und andererseits - gerade in der Schule - daran lernen zu können.

Einstellungen und Verhaltensweisen werden schon früh geprägt. Energieeffizienz-Maßnahmen in der Schule im Zusammenhang mit Sanierung, Neubau oder auch im ganz normalen Schulbetrieb eignen sich hervorragend, Wissen über Energie zu vermitteln und die Schüler zu energiebewusstem Verhalten zu motivieren. Lernkonzepte liegen vor; sie können unmittelbar umgesetzt werden.

Gefördert durch:
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags